ZIELSETZUNG

Im Fernen Osten beeindruckten mich die dort üppig gedeihenden Pflanzen: Erinnerungen an die beliebte Metapher des Treibhauses in der europäischen Literatur um 1900 wurden wach, in der sie für das Fremdartige, sowohl Wuchernde als auch Vergängliche, letztlich für das absolut Schöne steht.

Nach Europa zurückgekehrt, beschäftigte ich mich mit den Strukturen und Erscheinungsformen innerhalb der Pflanzenwelt durch Neubildung, Alterungsprozesse und Lichteinflüsse und setzte meine Beobachtungen malerisch um: Die ganzheitliche Sichtweise änderte sich zu Gunsten von Detailansichten, die wiederum segmentiert werden und mich zu einer ungewöhnlichen Form und Farbigkeit kommen lassen.

Zukünftig werde ich

  • weiter an der Auflösung der Gegenstände durch Lichteinflüsse, vgl. die Bilder „Aufschwung“, „Transparenz 1 und 2“, arbeiten und auch
  • vielfältige Strukturen innerhalb der Natur offen legen, vgl. „Pinselstrich der Natur“ (Baumrinde), „Sympathie“ (Seerosenteppich), „Wellenspiel 1 und 2“ sowie „Wasserspiegel“.

Eine entsprechende Ausstellung möchte ich 2009 realisieren.

Anit Van Hercke

September 2008

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